1. Runde im Auswahlwettbewerb zur 51. Internationalen PhysikOlympiade 2020

Zur 1. Runde im Auswahlwettbewerb zur 51. Internationalen PhysikOlympiade 2020 hatten sich 1.080 physikinteressierte Schülerinnen und Schüler angemeldet. Davon haben gut 800 Schülerinnen und Schüler entsprechende Bearbeitungen mit kniffligen Aufgaben zum Thema Physik eingereicht. Von der Andreas-Gordon-Schule hatte sich Herr Levin Möller (BG18DVE) an dieser 1. Runde beteiligt. Unterstützt und betreut wurde Herr Möller durch Herrn Paul (Lehrer). Für dieses Engagement durfte Herrn Möller und Herrn Paul eine Urkunde durch die Schulleitung überreicht werden. Herrn Möller ist leider nur knapp der Sprung in die 2. Auswahlrunde nicht gelungen. Umso mehr werden wir das Ziel verfolgen, bei künftigen Auswahlwettbewerben noch erfolgreicher anzutreten.

 

JEZ-Award-Gewinner - SchĂĽler der GR17 holen sich erneut den Sieg

Der JEZ-Award –Junge Entscheidungsträger Zukunft-ist ein Aufsatzwettbewerb für Gebäudereiniger-Azubis in Berufs- und Gewerbeschulen in Deutschland. Das Thema des Wettbewerbs, der von der Knittler Medien GmbH und der Messe Berlin ausgeschrieben war, lautete „Innovation in der Gebäudereinigung“.

Eine Expertenjury aus den unterschiedlichen Bereichen der Reinigungsbranche prüfte die acht eingegangenen Wettbewerbsbeiträge und zeichnete den Aufsatz der GR 17 der AGS Erfurt mit dem ersten Preis aus. „Der Beitrag der Schüler war inhaltlich und formal deutlich besser, als alle anderen Aufsätze. Die Entscheidung ist mir deshalb sehr leicht gefallen!“, begründete Prof. Dr. Gerhard Winter sein Votum.

Die Lehrlinge beschäftigten sich in ihrem Aufsatz mit den Innovationen im Bereich der Scheuersaugautomaten, da diese ihrer Erfahrung nach zu den wichtigsten und zumeist eingesetzten Geräten bei der Reinigung zählen.

Als Auszeichnung für ihren Wettbewerbsbeitrag wurden die Schüler der Klasse zu einer dreitägigen Fahrt zur internationalen Branchenmesse CMS, Ende September, nach Berlin eingeladen. Dort wurden sie im offiziellen Rahmenprogramm der Messe mit einem Pokal ausgezeichnet, wurden zu einem Konzert mit Abendessen eingeladen und durften an einer Stadtführung teilnehmen.

Die SchĂĽler der GR 17 waren bereits im vergangenen Jahr Gewinner des JEZ-Awards. Wir sind sehr stolz auf diese herausragende Leistung.

Ein ganz besonderer Dank der Schüler und der Schule gilt an dieser Stelle Frau Nordmann. Als Fachlehrerin der Klasse in Deutsch hat sie einen ganz besonderen Anteil am formalen Erscheinungsbild des Beitrages. Sie hat den Schülern die Bedeutung von Quellenangaben, Formatierung und auch Rechtschreibung nahegebracht. Ohne ihre Hilfe wäre das Siegen nicht so einfach gewesen.

Siegerklasse GR17 mit ihren Lehrern

Preisverleihung während des offiziellen Rahmenprogramms der Messe CMS

Abendessen mit Konzert der KĂĽnstlerin Sephora Nelson

Schüler der Klasse GR17 informieren sich während des Messebesuchs über Innovationen im Bereich der Glasreinigung

Juniorwahlen an der AGS

Unsere Schülerinnen und Schüler vor den Landtagswahlen an das Thema demokratische Wahlen heranzuführen, war das Ziel von Frau Göpel (Lehrerin) und Herrn Bechmann (Lehrer). Am Donnerstag, 24.10.2019 fand hierzu die sogenannte Juniorwahl an der AGS statt.

An der Vorbereitung und DurchfĂĽhrung der Juniorwahl waren folgende Klassen (Wahlvorstand) beteiligt: FOS II 18 E1, FIS 19B, BG19 G3E und die BG 18 G2.
Die BG 18 G2 führte die Auszählung durch und die FIS 19 C beteiligte sich an der graphischen Ausarbeitung der Ergebnisse.

Erneutes Erasmus-Projekt – Besuch finnischer Berufsschulen

In der Zeit vom 6. -11.10.2019 konnten neun Lehrer*innen unserer Schule an einem durch Erasmus geförderten Besuch finnischer Berufsschulen teilnehmen.

Nach einer langen und abwechslungsreichen Anreise, die am Freitag, dem 4. Oktober morgens auf dem Schulhof in der Weidengasse begann und ĂĽber Polen, Litauen, Lettland und Estland fĂĽhrte, kamen die Teilnehmer*innen am Sonntagabend, dem 6. Oktober glĂĽcklich in Tampere (Finnland) an und bezogen ein typisches finnisches Holzhaus, welches sie in den kommenden Tagen beherbergen sollte.

Zeit zum Erholen gab es nicht und war als solche nicht geplant, denn am Montagmorgen wurden sie schon im Sasky-College of Service in Tampere von der Schulleiterin, Nina Ollila, und der internationalen Koordinatorin des Sasky Minicipal Education and Training Consortiums, Sirpa Uotila, „Tervetuloa!“ (Willkommen!) geheißen. Hier begann ein fünftägiger Besuch verschiedener berufsbildender Einrichtungen der Sasky-Gruppe in Tampere, Karkku, Ikaalinen, Huittinen und Mänttä sowie des Startup-Unternehmens Dream-Loop in Tampere. Dennoch konnten nebenbei auch der Besuch einer typisch finnischen Sauna – Was für ein Erlebnis! – und eine Wanderung in einem Nationalpark realisiert werden.

Die Teilnehmerinnen erhielten einen weitreichenden Einblick in das finnische Bildungssystem, insbesondere in das Berufsschulsystem, welches sich deutlich von unserem dualen Ausbildungssystem unterscheidet. So gab und gibt es sowohl in der Feedbackrunde am Freitagnachmittag vor der Abreise als auch jetzt, da alle nach einer zweieinhalbtätigen Rückreise über Schweden und Dänemark am Sonntagabend, dem 13. Oktober wieder glücklich zu Hause angekommen sind, viel zu berichten von Neuem, Anderem, Besonderem, Denkwürdigem, Aufschlussreichem, Umsetzungswürdigem, dringend auch bei uns Notwendigem und Nachahmenswertem, das in Finnland erfahren wurde, aber auch von Gutem, Bewahrenswertem, Ausbaufähigem in unserem Bildungssystem, welches den Teilnehmer*innen im hohen Norden auch wieder deutlich bewusst geworden ist. Manchmal braucht es einer Reise in die Ferne …

Erfahren Sie mehr ĂĽber unser Projekt unter https://international.ags-erfurt.de/category/finnland/finnland-oktober-2019/ und freuen Sie sich mit uns, sollte aus diesem Besuch nicht nur der geplante Gegenbesuch durch die finnischen Kollegen, sondern vielleicht auch eine weiter reichende Zusammenarbeit, z. B. ein Austauschprojekt fĂĽr unsere SchĂĽler*innen, erwachsen.

Erasmus+ Banská Bystrica

in der Zeit vom 15.09. bis 28.09.2019 fand ein Erasmus+ Austausch mit unserer Partnerschule Stredná odborná škola informačných technológií in Banská Bystrica in der Slowakei statt. Zum Team gehörten 12 Auszubildende des zweiten Ausbildungsjahres der IT-Abteilung. Begleitet wurde die Gruppe von Herr Neunemann und Frau Rammelt. Zum Monitoring wurden Herr Pohlemann, Frau Jungheinrich und Herr von Hornbostel begrüßt.

In enger Zusammenarbeit mit der Partnerschule in der Slowakei wurde ein Projekt bearbeitet bei dem die Schwerpunkte in den Bereichen Programmierung, 3D-Modellierung und dem Löten von Platinen lagen. Die Auszubildenden haben in einem Modell verschiedene Möglichkeiten der Authentifizierung simuliert. Die erste Authentifizierung erfolgt per RFID-Chip bzw. Karte und wird durch einen ESP32-Mikrocontroller gesteuert. Die zweite Authentifizierung erfolgt per Gesichtserkennung welche auf einem Raspberry Pi läuft.

Die komplexe Problemstellung erforderte eine intensive Zusammenarbeit, klare Absprachen und ein gutes Zeitmanagement. Kleine Probleme begleiteten das Team auf dem Weg zum Ziel, welche sie gemeinsam mit voller Motivation (auch außerhalb der eigentlichen Projektarbeitszeit) lösten. Neben den fachlichen Herausforderungen war bei diesem Projekt die Teamfähigkeit ein entscheidender Faktor.

Neben der Arbeit am Projekt stand ebenfalls das Kennenlernen von Land und Leuten im Fokus des Austausches. Hierzu gehörten beispielsweise ein Einblick in das Bildungssystem und eine Stadtrallye durch Banska Bystrica. Bei zahlreichen Freizeitaktivitäten wurden die schönen Ecken der Slowakei per FuĂź, mit dem Fahrrad, mit KletterausrĂĽstung oder per Schlauchboot erkundet. Neben der  Umgebung von Banska Bystrica wurden ebenfalls die GebirgszĂĽge Fatra, Matra und Tatra kennengelernt. 

Der gesamte Austausch wurde in einem Blog mit Text und Bild dokumentiert und in zwei Videos (Projekt und Freizeit ) zusammengefasst.

Zum Abschluss des Austausches wurden die Ergebnisse der Projektarbeit und die Erlebnisse der Freizeitaktivitäten erfolgreich präsentiert. Zum Publikum gehörten die Schulleitungen und Kollegen der beiden Partnerschulen und ehemalige Schüler von Austauschprojekten.

Die 14 Tage in der  Slowakei sind sehr schnell vergangen und alle blicken auf eine beeindruckende Zeit zurĂĽck. Aus einer Gruppe von Einzelpersonen wurde ein Team, welches schnell zusammengewachsen ist und sich erfolgreich vielen Herausforderungen gestellt hat. Zum Abschluss haben alle Teilnehmer als Bescheinigung einen Europass erhalten. Der europäische Gedanke wurde gestärkt…