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22 Oktober, 2017
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Schulhofgestaltung Schulteil H├╝gelschule

Erfurt, den 21.06.2017

Wir, die BG16G2 der Andreas-Gordon-Schule Erfurt, haben heute einen Projekttag im Sinne der Schulhofversch├Ânerung gehabt. Unser Ziel dabei ist, die Artenvielfalt an Insekten und daraus resultierend die Vogelvielfalt in St├Ądten zu erh├Âhen. F├╝r dieses angestrebte Ziel haben wir uns einiges einfallen lassen und haben die Vorarbeit unserer Schulkollegen aus der BG16G3 fortgesetzt. Diese haben am Vortag schon damit angefangen an unserer Nordseite, die zur Stra├če hin zeigt, die Initialen unserer Schule, AGS, in den Boden einzuarbeiten. Sie sind schon mit dem A fertig geworden, doch es fehlten noch die zwei anderen Buchstaben. Um diese haben wir uns heute gek├╝mmert. Sie fertig zu stellen war eines unserer Ziele f├╝r heute. Auch hatten wir das Ziel neben unserem Kiosk eine Staudenecke mit sp├Ąterer Sitzm├Âglichkeit zu errichten. Wir haben verschieden Saatmischungen genommen, die auch f├╝r die Insekten attraktiv sind und wo wir uns sicher sind, dass sie diese auch gut annehmen werden! Auch haben wir verschiedene Zierpflanzen gepflanzt damit unser Schulhof nicht nur Nutzen f├╝r die Insekten hat, sondern auch noch ansprechend f├╝r uns aussieht. Wir haben uns viel Arbeit vorgenommen und es musste auch alles organisiert werden. Doch das war kein Problem dank unserer Biologierlehrerin Frau Wolf. Motivation und Flei├č war in unserer Klasse gen├╝gend vorhanden. Mit Elan und Freude beteiligten wir uns an der Einteilung, welche kleinere Gruppe in welchem Gebiet arbeitet. Schnell stand fest welches kleinere Team welche Aufgabe macht und wir zogen auch sogleich los um uns frisch ans Werk zu machen. Doch bevor wir anfangen konnten sammelten wir unsere Ger├Ąte zusammen! Spaten, Mistgabel, Saat und Blumen waren heute unsere Begleiter f├╝r diesen Tag. Vorher schauten wir uns noch die Arbeit unserer Schulkollegen an, um einen ├ťberblick zu erhalten und zu erkennen was noch wo gemacht werden muss und ob wir Verbesserungen vornehmen m├╝ssen. Auch in den kleineren Gruppen teilte man die Arbeit auf, um das ├Âkonomischste aus unserer Arbeitskraft heraus zu kitzeln. Egal ob Wasser holen, ├ťberreste zusammen kehren und dann entsorgen, Blumen einpflanzen oder den Boden daf├╝r vorbereiten. Jeder einzelne Sch├╝ler hatte seine Aufgabe und verrichtete sie auch mit Freude und Zuverl├Ąssigkeit und Ordnung. Auch untereinander half man sich gerne und man wechselte auch mal die Arbeiten, damit man sich seine Kr├Ąfte aufsparen konnte und so l├Ąnger durchh├Ąlt. Und so nahm unser Projekt immer mehr Gestalt an. Trotz der vielen Arbeit kam die Versorgung mit Essen und Trinken nicht zu kurz. Denn wir Sch├╝ler hatten einen Lunch vorbereitet, zu dem jeder Sch├╝ler eine Kleinigkeit mitbrachte. Auch die Leiterin des Projektes Frau Wolf, sowie unsere Klassenlehrerin Frau Herbst gesellten sich zu uns und a├čen mit uns. So waren wir an dem Tag eine geschlossene, aufeinander abgestimmte Gro├čgruppe die auch in Kleingruppen funktionierte. Nach dem Essen waren alle hoch motiviert auch noch den Rest zu schaffen. So machten wir uns alle gest├Ąrkt an die Arbeit. Jetzt ging die Arbeit auch flotter voran, da sich alle als super Team eingespielt hatten.

Ganz besonderer Dank gilt neben den Beteiligten auch dem Schulf├Ârderverein ÔÇ×Neue Technologien und Bildung e.V.ÔÇť, ohne dessen finanzielle Unterst├╝tzung die Anschaffung von Blumen und Saatgut nicht m├Âglich gewesen w├Ąre. Auch Eltern griffen unter die Arme. Vielen Dank an Familie K├╝hnel, welche den Sand und seine Anlieferung organisierten. Ein Dankesch├Ân auch an die beiden Hausmeister Hr. Kahlert und Hr. Dombrowski, welche uns die n├Âtigen Ger├Ątschaften zur Verf├╝gung stellten. Und nicht zuletzt haben viele Sch├╝lerinnen und Sch├╝ler geholfen, dass das Projekt durchgef├╝hrt werden konnte. Nicht nur durch ihre Mitarbeit, sondern auch durch das Mitbringen von Pflanzen, Holz f├╝r den Bau eines Fledermausnistkastens sowie Himbeerruten.

So wurden diese zwei Projekttage durch vieler H├Ąnde Hilfe ein voller Erfolg und wir haben alles geschafft was wir wollten. Es ist zwar nur ein kleiner Schritt in die richtige Richtung um die Artenvielfalt der Insekten zu vergr├Â├čern, aber es ist ein wichtiger und selbst dieser Schritt wird Konsequenzen mit sich ziehen, die vielleicht nicht gleich sp├╝rbar sind, aber in ferner Zukunft eine gro├če Wirkung haben werden! Wir wollen als gutes Beispiel voran gehen und erhoffen uns, dass uns auch bald mehr Schulen folgen werden. Denn eins sollten wir uns immer vor Augen halten:

Wir haben nur eine Erde und diese ist unser zuhause, deshalb sollten wir sie auch pflegen wie einen alten Menschen. Mit viel Zuneigung, Nachsicht, Geduld und Liebe!

Julia Dittmar BG16G2