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17 Dezember, 2017
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better together - Erasmus-Projektmeeting in Randers (DĂ€nemark)

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Sonntagmorgen startete unsere Reise mit der Bahn vom Erfurter Hauptbahnhof nach DĂ€nemark. Nach circa zehn Stunden Zugfahrt und zahlreichen Umstiegen kamen wir erschöpft, aber neugierig in Randers an. Auf uns wartete eine Woche zum internationalen Thema „A pedagogical and cultural approach to inclusion of foreign cultures“. Am Projekt nehmen verschiedenen Schulen und KindergĂ€rten aus Deutschland, DĂ€nemark und Norwegen teil. Wir gehörten zu den vier SchĂŒlerinnen, die im Rahmen ihrer Seminarfacharbeit ebenfalls teilnehmen durften.

Montag - Ankommen in der Social-og Sundhedsskole, RĂŒckblick, Bysekretariatet

Am Montag wurden wir von der Jugendherberge mit dem Bus abgeholt und zur Social-og Sundhedsskole  (Schule fĂŒr Gesundheit und Soziales) gefahren. Dort angekommen waren wir erstaunt, wie neu alles aussieht. Schließlich begrĂŒĂŸten wir uns alle und begannen den Tag mit einem RĂŒckblick auf die Erasmus+Projektwoche, die im MĂ€rz 2017 in Erfurt mit den DĂ€nen und Norwegern veranstaltet wurde. Es folgte eine Vorstellung von Projekten, welche seitdem realisiert werden konnten. Nach dem ausgesprochen leckeren Mittagessen in der Schule besuchten wir einen Teil von Randers, genannt „Bysekretariatet“, in dem viele Menschen unterschiedlicher Herkunft leben. Es war interessant, die sehr vielseitig gestaltete Umgebung zu sehen.

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Dienstag - Hospitationen in Schulen und KindergÀrten in Greena

Am Dienstag ging es ins 60km entfernte Grenaa, um dort an Hospitationen an verschiedenen Schulen und KindergĂ€rten teilzunehmen. Anschließend fuhren wir zum Mittagessen in die Randers Social- og Sundhedsskole (2. Schulteil in Grenaa) zurĂŒck. Hier lauschten wir den AusfĂŒhrungen der Sozialarbeiterinnen Christina, Lena und Lotte, welche bereits viele Erfahrungen mit Inklusion besitzen. Nachmittags erkundeten wir auf eigene Faust Randers und beendeten den Tag mit einem gemeinsamen Abendessen.

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Mittwoch - Arbeitsphasen zu Inklusion, Moodle und Toolbox

Der Mittwoch begann mit einem Vortrag ĂŒber die aktuelle Lage der FlĂŒchtlingssituation in Randers. Danach bekamen die Lehrer und SchĂŒler unterschiedliche AuftrĂ€ge. Unsere Aufgabe bestand darin Methoden zu entwickeln, Menschen mit Migrationshintergrund in die Gesellschaft zu integrieren. WĂ€hrenddessen arbeiteten die LehrkrĂ€fte an der Moodle Toolbox. Um die Konzentration wieder aufzufrischen stellte ein Lehrer der dĂ€nischen Schule seine „Icebreaker“-Methode vor. Auf einmal warfen alle Projektteilnehmer Legosteine und WĂŒrfel in die Luft und versuchten sie wieder aufzufangen. Am Nachmittag stellten die einzelnen SchĂŒlergruppen ihre kreativen Ergebnisse vor. Außerdem hörten wir einige sehr interessante Inklusionserfahrungen von SchĂŒlern der Schule. Um den dritten Tag abzurunden, nahmen wir an einer Stadttour durch das schöne StĂ€dtchen Randers teil.

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Donnerstag - Aarhus Gellerup, gemeinsamer Abschlussabend

Donnerstagmorgen fuhren wir mit dem Bus in die zweitgrĂ¶ĂŸte Stadt DĂ€nemarks – Aarhus. Dort wurden wir durch den Stadtteil „Gellerup“, ein sogenanntes „Ghetto“, gefĂŒhrt. Wir durften auch eines der HĂ€user besichtigen und waren sehr erstaunt, was die DĂ€nen unter einem „Ghetto“ (sozialer Brennpunkt) verstehen. Anschließend besuchten wir den „Bazar West“, eine orientalische Markthalle. Dort fanden wir eine Riesenauswahl an verschiedenen Gerichten, Kleidung sowie Obst und GemĂŒse. Danach hatten wir Zeit, das wunderschöne Aarhus zu erkunden. Um den Abend gemĂŒtlich und gemeinsam ausklingen zu lassen, trafen wir uns alle in der Social- og Sundhedskole. Das selbst gekochte leckere Abendessen und die EinfĂŒhrung in die dĂ€nischen TraditionstĂ€nze mit Livemusik war ein guter Abschluss des interessanten Tages.

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Freitag -Arbeit an der Toolbox, Zusammefassung und Feedback

Am vorletzten Tag, Freitag, haben alle gemeinsam an Moodle gearbeitet. Nachdem alles wichtige besprochen wurde, gab es Kaffee und eine Lehrerin stellte ihre „Icebreaker“-Methode vor. Als alle aufgelockert waren, fassten wir die Woche zusammen und jeder konnte seine EindrĂŒcke vorstellen. Der Nachmittag und Abend stand zur freien VerfĂŒgung und wir verabschiedeten die norwegischen und dĂ€nischen Teilnehmer. Einige von uns werden viele im April nĂ€chsten Jahres in Bergen/ Norwegen wiedertreffen.

Samstag starteten wir sehr frĂŒh in den Tag. Um 7.58 Uhr fuhr unser Zug ab. Erfurt erreichten wir um 19.13 Uhr. Die Fahrt war dennoch kurzweilig und unterhaltsam.

Die Woche war sehr spaßig und wir sind um viele EindrĂŒcke reicher. Wir sind sehr froh, ein Teil dieses Projekts gewesen sein zu dĂŒrfen!

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Sophie Pagel und Lara Lippai (BG16G2)